Der Abfallwirtschaftsverband Deutschlandsberg sensibilisiert Friedhofsbesucher für das richtige Trennen von Wert- und Störstoffen.
Wie der Name sagt, werden im Bioabfall aus der Natur stammenden Abfälle gesammelt. In einer Kompostieranlage werden diese natürlichen Wertstoffe zu wertvollem Kompost umgewandelt.
Kompostierbetriebe stöhnen unter Fehlwürfen
Wie man beim Abfallwirtschaftsverband Deutschlandsberg aber weiß, ist die Produktion dieser Komposterde bei regionalen Kompostierbetrieben zunehmend gestört. Denn immer wieder kommt es zu Fehlwürfen und vor allem auf den Friedhöfen der Region finden sich im Bioabfall zahlreiche Störstoffe.
Steckschwämme bestehen beispielsweise aus nicht verrottbarem Kunstharz und Schaumstoff. Sie zerfallen zu Mikroplastik und belasten, bei unsachgemäßer Entsorgung, den Boden und das Grundwasser.

Katharina Wicher vom AWV Deutschlandsberg übergab die Informationstafel in Preding an Wirtschaftsrat Peter Wippel, Bgm. Andreas Stangl und Pfarrgemeinderat Theresia Muhrer.
Gezielt Information auf Friedhöfe gebracht
Vor diesem Hintergrund wurde vom AWV Deutschlandsberg nun eine Bewusstseinsbildungskampagne gestartet. Um Friedhofsbesucher gezielt auf diese zunehmende Problematik aufmerksam zu machen, hat man auf 26 Friedhöfen im Bezirk Deutschlandsberg Informationstafeln angebracht.
Diese veranschaulichen deutlich, welche Stoffe tatsächlich wertvoll beziehungsweise welche störend für die Kompostierung sind.
„Bitte helfen auch Sie mit, die Kompostierqualität in der Region zu verbessern und unsere Umwelt vor Mikroplastik zu schützen“, rufen die AWV-Mitarbeiter jeden einzelnen zum richtigen Entsorgen von Friedhofsmüll auf. •
