Im Greith Haus St. Ulrich blickt man einem besonderen Jahr entgegen. Namen wie Mavie Hörbiger, Schneeberger & Bakanic, Philipp Hochmair, Wolfgang Muthspiel und Gerald Brettschuh lassen Großartiges erahnen.
Wenn Greith-Haus-Leiterin Isabella Holzmann samt Team und Gemeindeführung zur Programmpräsentation lädt, sind die Erwartungen aufgrund des ausgezeichneten kulturellen Nährbodens im Zentrum der Peripherie, naturgemäß hoch geschraubt. Wenn diese Erwartungen aber übertroffen werden, ist klar: 2026 wird im Greith Haus ein Jahr der vielen Höhepunkte. Im letzten Jahr mit dem Österreichischen Kunstpreis geadelt, gelang es 2025 die Steiermärkische Sparkasse als Unterstützer zu gewinnen. „Als gebürtiger St. Martiner bin ich stolz auf dieses Haus, das überregional wirkt, die Region dabei aber nicht aus dem Blick verliert“, unterstreicht Regionalleiter Wolfgang Schrei.
Aushängeschild und Auftrag
„Getragen wird der Erfolg nicht zuletzt von vielen Ehrenamtlichen, die den Kern der „Greith Haus“-Familie bilden“, ist Bgm. Franz Silly stolz auf das gesamte Team. Auch wenn man mit einem Eigenfinanzierungsanteil von 65 % gut unterwegs ist, ließe sich das Haus ohne Unterstützung vonseiten der Gemeinde St. Martin, des Landes und des Bundes nicht in dieser Qualität bespielen. Und so sind es rund um Isabella Holzmann viele Kräfte, die hier wertvoll wirken.
Region wirkt
Hoher Qualität verpflichtet, bietet das Greith Haus Platz für Kunst und Kultur in unterschiedlichster Form, ohne auf die regionalen Stärken zu vergessen. Konzerte heimischer Musikkapellen, Hip-Hop-Events und Schulmusicals wird hier ebenso die Bühne bereitet wie großen Namen, die überregional strahlen.
Erste Programm-Höhepunkte
Wenn am Sonntag, 1. März, Verena Altenberger und Mavie Hörbiger bei einer Lesung mit Musik „Den Göttern in die Seele blicken“, am Sonntag, 15. März, 5/8erl in Ehr’n (nominiert für den Amadeus Astrian Music Award) Wiener Soul in die Peripherie bringen und am Sonntag, 26. April, das Schneeberger & Bakanic Quartett Volksmusik neu definiert, dann ist die Bühne heiß, für einen der ganz Großen, der dieses Haus einfach liebt.
Denn im Mai wird Philipp Hochmair mit „Hochmair, wo bist du?“ auf eine ganz persönliche Spurensuche gehen.

Gerald Brettschuh, Wolfgang Lampl, Bgm. Franz Silly, Greith-Haus-Leiterin Isabella Holzmann, Obfrau Senta Roth, Regionalleiter der Steiermärkischen Sparkasse Wolfgang Schrei und Günther Holler-Schuster freuen sich auf ein kulturell spannendes Jahr 2026.
Dem St. Ulricher Boden entwachsen, freuen sich die beiden Schauspieler Harry und Wolfgang Lampl bereits auf ein Heimspiel voller zärtlicher Poesie, knackiger Pointen und vertrauten Klängen. „Mit dem Greith Haus hat man uns Kreativen einen Zauberkasten nach St. Ulrich gestellt. Wir freuen uns darauf, unser Programm ‚Die Direktträger‘ am Samstag, 23. Mai, hier spielen zu können und damit die Einstimmung auf ein weiteres St.-Ulricher-Original – das Laubdorffest – vorzunehmen“, lädt Wolfgang Lampl zum Dabeisein ein.
Sommerausstellung – Gerald Brettschuh
Ebenso wie Musik, Humor und Literatur hat die bildnerische Kunst hier an diesem Ort, den Gerhard Roth nach wie vor mit seinem Geist flutet, ein fixes Zuhause gefunden. Für die Sommerausstellung verzichtete Isabella Holzmann heuer gerne darauf, in die Ferne zu schweifen. Zu seinem 85. Geburtstag freut sich der renommierte Arnfelser-Künstler Gerald Brettschuh darauf, das Haus mit seinen Werken zu bespielen.
Es wird also bunt im Zentrum der Peripherie. •
Das aktuelle Veranstaltungsprogramm findet man auf: www.greith.haus.at