1902 erbaut, stellt die Volksschule St. Nikolai ein architektonisches Kleinod in der Naturparkgemeinde dar. Mit viel Gespür wurden Sanierungsmaßnahmen gesetzt. Mit einem Zubau gewann man Raum und stellte die Barrierefreiheit sicher.
Steigende Schülerzahlen – derzeit drücken rund 120 Kinder die Volksschulbank – zwangen die Gemeinde ebenso zum Handeln wie der Zahn der Zeit, der an den Klassenräumlichkeiten nagte. In enger Abstimmung mit dem Land Steiermark wurden Planungsschritte gesetzt. 1,6 Millionen Euro (Förderquote 60 %)flossen schließlich in die Umsetzung von baulichen Maßnahmen. Sensibel wurde mit dem Bestand unter dem Blickpunkt – so viel sanieren wie möglich, so viel modernisieren wie nötig – umgegangen. Denn das Schulgebäude aus 1902 atmet die Heimeligkeit der Vergangenheit.

Holz und große Fensterfronten dominieren den Zubau. Altes Mauerwerk wurde erhalten. Für die Barrierefreiheit sorgt ein Lift.

Bgm. Gerhard Hartinger drückte in diesem Gebäude aus dem Jahr 1902 bereits selbst die Schulbank. Nun wurde von ihm die Volksschule fit für die Zukunft gemacht.
„Die Volksschule, die als Ganztagsschule geführt wird, verfügte zwar über ausreichend Klassenräume, aber an Gruppenräumen fehlte es. Der rund 100 qm große Zubau umfasst eine Aula, die als Begegnungsfläche genutzt wird, sowie eine großzügige Bibliothek. Weiters wurden alle Klassen mit Akustikdecken und digitalen Tafeln ausgestattet. Die schönen Holzböden wurden geschliffen, die Fenster saniert, die Wände gestrichen und neue Möbel angeschafft. Beleuchtungstechnisch stellten wir auf LED um“, merkt Bgm. Gerhard Hartinger an.

Die Barrierefreiheit wurde mit dem Zubau einer modernen Liftanlage erreicht und auch Brandschutzeinrichtungen und Fluchtwegverläufe wurden optimiert. Um ein gutes Raumklima zu schaffen, wird das Dach des Zubaus zusätzlich zur Klimaanlage begrünt.

Ort zum Wohlfühlen
„Von der Erstplanung an war es uns wichtig, dafür Sorge zu tragen, Kindern ein angenehmes Lernumfeld zu bieten und den unterrichtenden Pädagogen ein gutes Arbeiten zu ermöglichen. Mit den natürlichen Baustoffen Holz und Ziegel sowie großen Fensterfronten, die zusätzlich für Helligkeit sorgen, ist uns das gelungen“, erzählt Hartinger von ausschließlich positiver Resonanz vonseiten des Lehrer-Teams.

Wertschöpfung blieb in der Region
Erfreulicherweise konnten mit der baulichen Umsetzung zum allergrößten Teil regionale Unternehmen beauftragt werden. Diese trugen in beispielgebender Art und Weise dafür Sorge, dass die Arbeiten in nicht einmal zehn Monaten – und ohne große Beeinträchtigung des Schulbetriebs – zum Abschluss gebracht werden konnten.
Bald schon soll auch der Außenbereich fertiggestellt sein.
Die große Eröffnung der Schule wird im Rahmen des Schulschlussfests am Fr., 3. Juli, mit einem „Tag der offenen Tür“ gefeiert. Schon jetzt lädt Bgm. Hartinger die gesamte Ortsbevölkerung dazu ein. •
Diese Unternehmen waren u. a. am Umbau beteiligt:





