Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Es ist ein neues, junges Team, das das Stieglerhaus in St. Stefan unter der künstlerischen Leitung von Thomas Sobotka mit viel Gespür für Kunst und Kultur unter dem Gesichtspunkt „ganz wie zu haus“ in die Zukunft führt.

 

Erst wenige Monate ist es her, dass Thomas Sobotka als neuer künstlerischer Leiter in das Stieglerhaus kam. In enger Abstimmung mit dem Vorstandsvorsitzenden August Schmölzer und unterstützt von einem jungen motivierten Team ging er daran, ein Programm zu erstellen, das dem Anspruch „ganz wie zu haus“ gerecht wird.

So soll sich das Stieglerhaus noch weiter öffnen und das Gefühl zwischen Ankommen und Fernweh, zwischen Nähe und Fremdheit, zwischen individueller Erfahrung und gemeinschaftlicher Verantwortung schüren.
131 Veranstaltungen und 6.730 Besucher im Vorjahr untermauern, den Stellenwert in der regionalen Kunst- und Kulturszene den sich das Stieglerhaus in seinen neun Bestandsjahren erarbeitet hat. Erika Pluhar, Paul Pizzera, Roland Düringer und noch viel mehr Künstler-Größen waren im Vorjahr zu Gast.
Bewährtes weiterführen und neue Akzente setzen – das war der Zugang, den Thomas Sobotka mit seinem Team bei der Erstellung des neuen Programms wählte.

Den Auftakt nach der traditionellen Neujahrsmatinée machte das „OPENstieglerHAUS“ mit der Einladung „Fühlen Sie sich ganz wie zustieglerhaus“. Neben der öffentlichen Programmpräsentation waren es die Vernissage zur Ausstellung „unterwegs“ der heimischen Künstlerin Maxi Hazon, die noch bis Ostern läuft, eine Leseprobe aus „Tschechows Garten“ und das Konzert „Exit Universe“, die die Offenheit und Vielschichtigkeit des Hauses zeigten.
Als Höhepunkte der Programmsaison nannte Sobotka das Konzert des Frauenchors „SoSamma“ von Vesna Petkovic, das bebilderte Hörspiel des Volkskulturpreisträgers Christoph Huber, der zeitgenössische Zirkus Fenfire „Is it a trick?“, die szenische Lesung „Schilcher ABC“ von Reinhard P. Gruber und das Kabarett mit Andreas Vitasek genannt.

Freuen darf man sich auch schon auf den Sommer, wenn Thomas Sobotka das von ihm geschriebene Stück „Tschechows Garten“ in den Garten des Stieglerhauses bringt.
Weitergeführt werden überdies beliebte Veranstaltungsreihen wie das Repair-Café, Kurrentkurse, Frauenzeit, Spotting Science etc.

„Viele Programmpunkte wurden bereits fixiert, viele weitere werden noch zusätzlich einfließen“, ist für Sobotka die Programmerstellung ein „working process“.

Immer aktuell findet man anstehende Veranstaltungen auf www.stieglerhaus.at und in der Aktiv Zeitung . •