Mit 110 Mitgliedern – davon 70 Kinder und Jugendliche – wird im FC St. Nikolai das Augenmerk auf die Zukunft gerichtet. Um Spielern, aber auch Besuchern für die kommenden Jahrzehnte bestes Umfeld zu bieten, lässt man nun eine neue Sportanlage, samt Sporthaus entstehen.
Ein von den Maßen her zu kleiner Sportplatz und ein altes, beengtes und desolates Sporthaus – vor diesem Hintergrund starteten in St. Nikolai i. S. bereits 2022 erste Gespräche bezüglich Neubau oder Sanierung. Die nötige Finanzierungszusage vom Land Steiermark erhielt man dann 2024. Im Jahr 2025 ging das Projekt in die Detailplanung. Von der Erstplanung an waren die Sportler, allen voran Obm. Alexander Kemmetmüller, mit eingebunden. „Die Zielsetzung war klar: Der Platz sollte auf das Standardmaß vergrößert werden und ein Haus entstehen, das Funktionalität ebenso wie Platz für Zuseher und Gemeinschaft bietet“, merkte Bgm. Gerhard Hartinger an.
Den nötigen Grund am Nikolaiberg konnte man von der Kirche pachten, weshalb auch Pfarrer Mag. Krystian Puszka gerne beim Spatenstich mit anpackte.

Die St.-Nikolaier-Sportler werden ebenso wie die Professionisten, nicht nur beim Spatenstich, sondern auch in der Bauphase mit anpacken. Bgm. Gerhard Hartinger teilte sich den Spaten mit Pfarrer Mag. Krystian Puszka.
Gesamt wird man rund 2,2 Millionen Euro in die Hand nehmen (1,5 Millionen Landesförderung). Dafür lässt man ein Spielfeld mit Bewässerungsanlage, ein modernes Sporthaus mit zwei Doppelkabinen, Technikraum, Kantine, Besucher WC etc. sowie eine Tribüne mit 150 Sitzplätzen entstehen. Die Pläne dazu lieferte das Architekturbüro H2.

Mit der Errichtung der neuen Sportanlage schafft man auch für den Nachwuchs ein Zentrum für Bewegung und Gemeinschaft abseits von Handys und sozialen Medien. „Unsere Kinder müssen uns das wert sein“, so Bgm. Gerhard Hartinger beim Spatenstich.

„Erfreulich ist, dass mit der Umsetzung vorwiegend Unternehmen aus dem Ort, bzw. aus der Region beauftragt werden konnten. Die Wertschöpfung bleibt vielfach in St. Nikolai bzw. Umgebung“, weist Hartinger auf eine Win-win-Situation hin. Einen starken Finanzierungspartner, mit Herz für die Region, fand man in der Raiffeisenbank Gleinstätten-Leutschach-Wildon. Beim Spatenstich war die Bankstellenleiterin von Preding Ulrike Meisenbichler vor Ort. Die Fertigstellung wird man im Herbst 2027 feiern können. Bis dahin haben die St.-Nikolaier-Kicker in Preding eine gute Ausweichmöglichkeit gefunden. •
Diese Unternehmen werden u. a. am Bau beteiligt sein:


