Die Steiermark brachte die neue Eigenheimförderung für Neuerrichtungen sowie für den Ankauf von bestehenden Eigenheimen mit anschließender Sanierung („Große Eigenheim-Sanierung“) auf Schiene und setzt damit einen Schwerpunkt auf Eigentumsbildung und einen starken ländlichen Raum.
Für die neue Eigenheimförderung können seit Sonntag, 1. März, Anträge gestellt werden: Wer ein Einfamilienhaus errichtet oder ein bestehendes Eigenheim kauft und thermisch saniert, kann attraktive Landesdarlehen mit besonders niedrigen, gestaffelten Zinssätzen von bis zu 1,5 % in Anspruch nehmen.
Starker Impuls für Häuslbauer und Sanierer
Mit einer Darlehenshöhe von bis zu 80.000 Euro will das Wohnbauressort von Landesrätin Simone Schmiedtbauer einen Impuls für Häuslbauer, Sanierer und insbesondere für junge Familien setzen. Die Wohnflächenbegrenzung für Neuerrichtungen von grundsätzlich 150 Quadratmetern sorgt für eine treffsichere, sozial gerechte Ausgestaltung der Förderung. Eine klare Einkommensobergrenze stellt sicher, dass die Unterstützung dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird.
Zuschlag für Jungfamilien
Ein besonderes Anliegen bleibt die Förderung junger Familien: Der bisherige Jungfamilienbonus wird künftig als Zuschlag von 10.000 Euro direkt in die Eigenheimförderungen integriert. Damit wird Eigentumsbildung gerade für junge Menschen gezielt erleichtert.

Seit Sonntag können wieder Eigenheimförderungen beantragt werden! (Foto: Waltl-Bau)
Die Förderung bleibt als flexibles Baukastensystem gestaltet und belohnt nachhaltiges, energieeffizientes und ressourcenschonendes Bauen. Bei Neuerrichtungen wird der Baustein des Siedlungsschwerpunkts verpflichtend. Damit wird der Zersiedelung entgegengewirkt. Ziel ist eine verantwortungsvolle Bodennutzung.
Wohnbaulandesrätin Simone Schmiedtbauer betont: „Wir wollen den Weg zum Eigenheim für möglichst viele Steirer ebnen.“
Details zur neuen Förderung einschließlich der neuen Förderrichtlinien findet man auf der Wohnbauseite des Landes Steiermark. •

Simone Schmiedtbauer: „Eigentum muss für junge Familien leistbar sein.“ (Foto: Michaela Lorber)