Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Der umfassende Zu- und Umbau des Feuerwehrhauses Prarath stellt einen Meilenstein in der örtlichen Feuerwehrgeschichte dar.

 

Wo sich ein Spatenstich zu einem Volksfest auswächst, ist Zusammenhalt auf allen Ebenen spürbar. Mit 89 Mitgliedern präsentiert sich die FF Prarath als starke Wehr, die mit der Kraft der Gemeinschaft der Bevölkerung von Prarath und Haslach Sicherheit gibt.

Aus der Zeit gefallen
1988 erbaut, stieß das alte Rüsthaus schon lange an Kapazitätsgrenzen. „Das Haus entsprach zu guter Letzt weder den modernen Anforderungen noch den aktuellen technischen und organisatorischen Vorgaben. Viele Ausrüstungsgegenstände mussten bereits ausgelagert werden“, verwies HBI Johann Walzl im Rahmen der Spatenstichfeier auf Gegebenheiten, die bereits 2023 erste Planungsschritte für einen Zu- und Umbau einläuteten.

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Bau- und Umsetzungspartner schwangen mit der Gemeindeführung und Feuerwehr-Vertretern auf Bezirks- und Ortsebene den Spaten.

Bau der für Jahrzehnte Sicherheit gibt
In enger Abstimmung mit der Marktgemeinde Gleinstätten, allen voran Bgm. Elke Halbwirth, gingen die Prarather Kameraden mit Bedacht und vorausschauend an die Sache heran. Denn von vornherein stand fest: Ein neues Haus muss auf die Herausforderungen kommender Jahrzehnte ausgelegt sein.
Im örtlichen Unternehmen Bau Klug fand man einen Planer, der es meisterhaft verstand, geforderte Funktionalität mit moderner Architektur, die sich gut in das Dorfzentrum einfügt, zu einen.

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Nach der umfassenden Zu- und Umbauphase wird das Feuerwehrhaus Prarath nicht wiederzuerkennen sein und das attraktive Zentrum des Dorfes bilden. Geschaffen wird damit auch ein Black-Out-Stützpunkt, an dem die Bevölkerung von Prarath und Haslach im Katastrophenfall Schutz und Strom findet.

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Haus, das viele Stückerln spielt
„Mit diesem Spatenstich wird für Prarath und Haslach das Fundament für noch mehr Sicherheit unserer Bevölkerung gelegt. So wird das Haus nicht nur Feuerwehr-Stützpunkt, sondern auch Anlaufstelle im Falle eines Black-Outs sein. Das Geld dafür nehmen wir vonseiten der Gemeinde gerne in die Hand“, verwies Bgm. Elke Halbwirth auf die Wichtigkeit, den unbezahlbaren Einsatz, den die Feuerwehrkameraden leisten, mit der Zurverfügungstellung bester Infrastruktur zu unterstützen.

Nach der Decke strecken
Die Investitionssumme von 2,1 Millionen Euro ist für Halbwirth eine Fixgröße, die nicht überschritten werden darf und sich folgendermaßen aufteilt: 1.000.000 Euro kommen von der Gemeinde, 1.000.000 Euro vom Land Steiermark, 50.000 Euro gibt es vom Landesfeuerwehrverband Steiermark und 50.000 Euro lässt die FF Prarath selbst in ihr neues Haus fließen.

 

Neues Zentrum für Prarath

Überdies werden sich die Kameraden der FF Prarath aktiv und mit großem persönlichen Einsatz an diesem Projekt beteiligen. Denn Zusammenhalt ist das, was das Dorf- und Wehrgeschehen groß gemacht hat.

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„Schon das erste Mal, als ich bei einer Versammlung hier in Prarath war, spürte ich diesen großartigen Zusammenhalt. Diese Wehr ist Herzstück des Ortslebens. Umso passender, dass mit dem neuen Feuerwehrhaus auch ein neues Dorfzentrum geschaffen wird“, unterstrich Bezirksfeuerwehrkommandant-Stv. BR Friedrich Partl die Bedeutung des Hauses als Ort der Begegnung.

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Das Interesse der Gleinstättner Bevölkerung am Zu- und Umbau des Feuerwehrhauses Prarath ist groß.

Und auch Sepp Muchitsch, Vorstandsdir. der RB Gleinstätten-Leutschach-Wildon zeigt sich stolz darauf, vonseiten seines Bankhauses, gemeinsam mit der Steiermärkischen Sparkasse, den Zu- und Umbau mittragen zu dürfen. Sind es erfreulicherweise doch zum aller größten Teil Unternehmen aus der Region, die mit der baulichen Umsetzung beauftragt werden konnten.

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Sepp Muchitsch (li.) brachte einen großen Baustein zum Spatenstich mit. „Süd Dach“-GF Jürgen Koch und Planer Toni Klug freuen sich bereits auf die Umsetzung.

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Jeder Baustein zählt
Von den Kameraden ins Leben gerufen wurde eine Bausteinaktion, mit der man der Bevölkerung Gelegenheit gibt, Teil dieses Projekts zu werden. Spendenkonto: AT90 3810 2000 0010 7730, Kontoinhaber Freiwillige Feuerwehr Prarath.Mit bestem Beispiel ging Sepp Muchitsch voran, der schon zum Spatenstich einen großen Baustein mitbrachte. Herangezogen wird das Geld für nötige spezielle Ausstattungen, die über das Baubudget hinausgehen. •

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