Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Mit dem Spatenstich startet die Energie Steiermark den Ausbau der klimafreundlichen Fernwärmeversorgung in Deutschlandsberg. 18 Millionen Euro werden in ein neues Biomasseheizwerk, in die Modernisierung der bestehenden Anlage sowie in den Netzausbau investiert. (Fotos: Energie Steiermark)

 

„Mit diesem Projekt werden wir die Kapazität mehr als verdoppeln und das Versorgungsnetz massiv erweitern. Unser Ziel ist es, den Anteil erneuerbarer, grüner Wärme in Deutschlandsberg auf über 90 % zu steigern“, betonen Martin Graf und Werner Ressi, das Vorstandsteam der Energie Steiermark.
Das neue Biomasseheizwerk entsteht in der Liechtensteinstraße 22 und wird mit zwei Biomassekesseln ausgestattet sein. Ergänzt wird die Anlage durch eine Rauchgaskondensation sowie einen 200.000 Liter großen Pufferspeicher. Parallel dazu wird die bestehende Biomasseanlage modernisiert. Zusammen erreicht man künftig eine Leistung von rund 7 MW.

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Die beiden Energie-Steiermark-Vorstände Werner Ressi (re.) und Martin Graf (li.) mit Bgm. Josef Wallner.

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Im Rahmen des Spatenstichs wurde eine Zeitkapsel vergraben.

Das für den Betrieb benötigte Hackgut wird zu rund 60 % von der Holzindustrie Liechtenstein bezogen. Den Rest kauft man bei regionalen Lieferanten zu.
Neu erschlossen wird durch das Investment der Nordosten von Deutschlandsberg. Industrie- und Gewerbebetriebe, wie die SVI oder die Straßenmeisterei, werden ebenso angebunden wie Wohngebiete wie die Eschensiedlung. Insgesamt wächst das Fernwärmenetz um rund 4,7 Kilometer.
Nach Abschluss des Projekts können rund 610 Haushalte in etwa 400 Gebäuden sowie zahlreiche größere Kunden mit klimafreundlicher Fernwärme versorgt werden.

„Der Ausbau ist ein wichtiger Schritt für Deutschlandsberg auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energiezukunft. Wir freuen uns über diese zukunftsweisende Investition der Energie Steiermark, die sowohl dem Klimaschutz als auch der regionalen Wertschöpfung zugutekommt“, betont Bgm. Ing. Mag. Josef Wallner.
Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2027 geplant. •

 

Diese Unternehmen werden u. a. an der Umsetzung des Projektes beteilligt sein:

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