Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Es ist gelungen! Mit der Eröffnung des ADEG-Markts gelang es der Marktgemeinde Arnfels, die klaffende Lücke in der Nahversorgung langfristig zu schließen. (Foto: Katharina Gritsch)

 

Die Schließung des Unimarkts stellte für die Marktgemeinde Arnfels einen absoluten Worst Case dar. Denn eine fußläufig erreichbare Nahversorgung ist Lebens- und Wohnraumqualität.
In den vergangenen Monaten bemühte sich die Gemeinde, eine Nachfolgelösung zu schaffen. Eine Kraftanstrengung, die nun Früchte trug. Denn eine Betreibergesellschaft, mit dem Geschäftsführer Christian Schrittwieser, erkannte das Standortpotenzial und ging daran, das ehemalige Unimarkt-Gebäude in einen modernen ADEG-Markt zu verwandeln.

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Bgm. Karl Habisch (3. v. re.) und Amtsleiter Stefan Poschauko (re.) wünschten den Verantwortlichen sowie Marktleiterin Natascha Abolis (3. v. li.) alles Gute
und wirtschaftlichen Erfolg.

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Ein Markt, viele Marken und ganz viel Regionalität
Der 16. Juli 2026 wird als Arnfels-Feiertag in die Bücher eingehen. Denn an diesem Donnerstag öffnete das neue Lebensmittelgeschäft seine Türen für Kunden zum ersten Mal. Ansprechend gestaltet, bietet der Markt alles, was man für den täglichen Gebrauch benötigt. Als Teil der Rewe-Group wird auf Frische und Regionalität besonders Augenmerk gelegt. Attraktive Aktionen und die Eigenmarke Clever machen einen Einkauf im neuen Markt zudem auch preislich zum Vergnügen. Von der erfahrenen Einzelhandelskauffrau Natascha Abolis geleitet, ist es ein achtköpfiges Mitarbeiterteam, das auf einer Verkaufsfläche von 450 Quadratmetern nicht nur für Ordnung, sondern auch für Beratung und Service sorgt. „Die Zusammenarbeit mit lokalen Lieferanten ist uns ein Herzensanliegen. Produkte aus der Region stehen für Qualität und kurze Lieferwege“, bringt es Abolis auf den Punkt.

Eng möchte man künftig mit örtlichen Vereinen zusammenarbeiten, und wenn im Herbst die Schule beginnt, wird auf ein gutes Jausenangebot besonderes Augenmerk gelegt. „Wieder einen Lebensmittelmarkt im Ort zu haben, ist ein großer Gewinn für die Lebensqualität in unserer Gemeinde“, ruft Bgm. Karl Habisch zur regelmäßigen Nutzung des Geschäfts auf.

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Bgm. Karl Habisch entwickelt Arnfels weiter. (Foto: Katharina Gritsch)

Arnfels baut auf die Zukunft
Doch auch abseits der Eröffnung des ADEG-Markts tut sich in Arnfels viel. Die Pfarrkirche wurde renoviert, der Wohnungsbau im Eckriederhaus ist in Gange und vor wenigen Tagen konnte auch die Generalsanierung des Hexenwaldwegs, samt Erneuerung der Wasserleitung, zum Abschluss gebracht werden.
Zeit zum Ausruhen gibt es für Habisch aber nicht. Denn mit der Generalsanierung der Turnhallen bei der Grenzlandsportstätte hat man schon das nächste Großprojekt in der
Pipeline. „Die Finanzierung steht und nun befinden wir uns beim Feinschliff der Architektur. Gestartet soll das Sanierungsvorhaben im kommenden Jahr werden und läuft alles nach Plan, werden die Hallen im November 2028 bespielbar sein“, skizziert Habisch einen straffen Umsetzungszeitraum für das 7,5-Millionen-Euro-Projekt.
Mit Ideenreichtum und Verhandlungsgeschick passiert in Arnfels kommunale Weiterentwicklung auch in einer finanziell anspruchsvollen Zeit. „Wir sind eine kleine Gemeinde aber ein großer Bildungsstandort. Unseren Bewohnern Lebensqualität zu bieten, ist mein oberstes Ziel“, schließt der Bürgermeister. •