Neujahrsempfänge gibt es viele. Doch wenn der Lannacher Bgm. Josef Niggas zum Fest des Dankes lädt, dann mit Stil. Handverlesen kulinarisch und musikalisch umrahmt wurde Rück- und Vorschau gehalten, Bilanz gezogen und das Scheinwerferlicht auf die Jugend und verdiente Persönlichkeiten gerichtet.
Mit überschaubarer Einwohnerzahl (3.648), hat die Marktgemeinde das, wovon viele andere Kommunen träumen. Nämlich starke Industrie- und Wirtschaftsbetriebe, die Lannach jährlich rund 7 Millionen Euro an Kommunalsteuer einbringen. „Lannach ist schuldenfrei und hat keinen Zinsdienst zu leisten“, resümierte Bgm. Josef Niggas nicht ohne Stolz. Ist es doch auch seinem über Jahrzehnte anhaltenden Engagement und Verhandlungsgeschick zu verdanken, dass sich die Marktgemeinde nicht nur beim Blumenschmuckwettbewerb – für Lannach gab es 2025 wieder 5 von 5 Floras – blühend entwickelte.
Viele namhafte Unternehmen finden hier einen ausgezeichneten Boden für wirtschaftliches Wachstum.
Ein Dankeschön sagte Niggas allen Gemeindebürgern, die sich in Vereinen engagieren und ungefragt und unentgeltlich mehr zu leisten bereit sind. Getragen von diesem spürbaren Zusammenhalt entwickelte die Kommune auch in puncto Kultur eine Strahlkraft, die weit über Landesgrenzen sichtbar ist.
Auch wenn die herausfordernde finanzielle Situation vor Lannach nicht gänzlich Halt macht, so können heuer doch große Projekte wie der Umbau des ehemaligen Postverteilerzentrums in Po-
lizeidienststelle und Rotkreuzstation oder der ÖWG-Wohnbau – 50 Wohneinheiten und Ortszentrumsprojekt – in Angriff genommen werden. •