Ab 13. Mai ist es so weit: 14 Kulturinstitutionen aus 10 Gemeinden präsentieren an 19 Tagen ein vielfältiges kulturelles Angebot in Form von 19 Projekten.
Jüngst präsentierte die kulturelle Landpartie im Lerchhaus Eibiswald das Programm, für das diesjährige Kulturfestival schillern. Im Zentrum steht die kulturelle Praxis der Region.
Das Netzwerk hinter dem Festival
Die Kulturinitiative schillern ist ein Netzwerk von Akteuren, das im ländlichen Raum kontinuierlich künstlerische Arbeit leistet und diese im Rahmen des Festivals sichtbar macht. Darüber hinaus versteht sich schillern aber auch als eine Lern- und Entwicklungsplattform. Mit gezielten Weiterbildungsangeboten und Schulungen in den Bereichen Social Media, Marken, Öffentlichkeitsarbeit, Recht, Vereinsführung, Technik und Nachhaltigkeit etc. stärkt es die Kompetenzen seiner Mitglieder und ermöglicht professionelle Kulturarbeit auf allen Ebenen.
14 Kutlurinsitutionen in 10 Gemeinden
Die Veranstaltungen verteilen sich über mehrere Orte – von Eibiswald, Wies und St. Ulrich im Greith über Bad Schwanberg, Hollenegg und Deutschlandsberg bis nach Trahütten, Frauental, Stainz und St. Stefan ob Stainz. So entsteht ein offenes Gefüge, das die regionale Struktur widerspiegelt. Die Wege zwischen den Orten verbinden die Initiativen, schaffen Übergänge und machen die kulturelle Dichte der Region erfahrbar.

Ein buntes Programm
Heuer geht es bei schillern um das Spannungsfeld zwischen Tradition und Gegenwart. Den Auftakt bildet eine kuratierte Führung, Mittwoch, 13. Mai, 18 Uhr, im Schloss Hollenegg. Die anschließende Designausstellung „Element: Metall“ vertieft den Einblick in Materialität und zeitgenössisches Design.
In der zweiten Festivalhälfte rücken Literatur und gesellschaftliche Themen in den Fokus. Lesungen verbinden historische und zeitgenössische Perspektiven, während Formate wie „Wo die Kanonen blühen“ explizit Fragen von Frieden und Erinnerung aufgreifen.
Insgesamt zeigt das Programm der Kunst.Kultur.Tage schillern 2026 eine bemerkenswerte Spannweite von bildender Kunst über Literatur, Musik, Theater und Kabarett bis hin zu interdisziplinären und partizipativen Formaten. Gerade diese Vielfalt macht die Stärke des Festivals aus.
Näheres zum Programm findet sich auf der neuen Website www.schillern.at •