Ein Vierfach-Landessieg, ein Doppellandessieg und weitere sieben Landessiege bei der steirischen Natursäfte-Landesprämierung. Den Doppellandessieg holten sich Astrid und Günther Peitler aus Leutschach. Peter Labanz aus Oberhaag konnte sich über einen einfachen Landessieg freuen. (Fotos: Fischer)
Neben dem Vierfach-Landessieger – Mostgut Kuchlbauer aus Vorau – stehen Astrid und Günther Peitler vom Wein- und Obsthof Peitler aus Leutschach an der Weinstraße mit ihrem Doppelsieg an der Spitze der Prämierten. Sie konnten die Jury mit ihrem Marillen-Fruchtsaftgetränk ohne Kohlensäure (Marillennektar mit Leitungswasser) und ihrem Cola-Kraut-Sirup überzeugen. Bereits mehrmals konnten sie einen Landessieg erringen, erstmals ist ihnen im heurigen Jahr aber das Double geglückt.
Unter den weiteren sieben Landessiegern findet sich Peter Labanz vom Weinbau und Buschenschank Labanz aus Oberhaag mit seinem Traubensaft weiß.
Stellenwert der Obstverarbeitung steigt
„Für immer mehr Obstbauern ist die Herstellung von Säften, Mosten oder Edelbränden ein wichtiger zusätzlicher Betriebszweig“, freut sich Obstbaupräsident und Obmann des steirischen Obstbauverbands Manfred Kohlfürst. Das Interesse für diesbezügliche professionelle Aus- und Weiterbildungen steigt von Jahr zu Jahr. Damit wächst auch die Vielfalt der angebotenen Säfte. Ein besonderer Trend sind vor allem gespritzte Apfel- und Traubensäfte sowie gemischte Apfelsäfte mit Himbeeren, Karotten oder Aroniabeeren sowie Säfte aus alten Apfelsorten. Je vielfältiger und innovativer das Saftangebot, desto beliebter sind diese.
„Die Landesprämierung ist ein Messen der Qualität und Ansporn der Produzenten, die absolute Spitze zu erklimmen und eine gute Chance, die erstklassigen Säfte ins Rampenlicht zu stellen“, betont Verkostungschef Georg Thünauer von der Landwirtschaftskammer.
Erkennbar sind die ausgezeichneten Säfte am Flaschenaufkleber „Landessieger 2026“. Die Gold-Betriebe führen die Plakette „Gold 2026“, die Silber-Betriebe „Ausgezeichnet 2026“. •