Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

... lautete das Motto des Neujahrsempfangs der Marktgemeinde Groß St. Florian, zu dem Bgm. Johann Posch lud. Eindrucksvoll vor Augen geführt wurde dabei die bahnbrechende Chance, die der „Zug“ für die kommunale Entwicklung mit sich bringt.

 

„Wir sind in der Mitte von Europa angekommen“, stellte Bgm. Johann Posch gleich eingangs des Neujahrsempfangs in Groß St. Florian, zu dem er auch Bgm. Stefan Salzmann aus St. Paul begrüßen konnte, klar.
Dass dieser Umstand für die Gemeinde aber nicht nur Segen, sondern auch viel Arbeit bedeutet, machte MMag. Eric Kirschner vom Joanneum Research deutlich. „Mit der Bahn ergibt sich für Groß St. Florian enormes Zuzugspotenzial. Die Gemeinde verfügt nun über eine Erreichbarkeit, die nur mehr mit Graz vergleichbar ist. Was es nun braucht, ist Wohnraum. Denn erst, wo Angebot geschaffen ist, wird Nachfrage entstehen“, macht Kirschner Mut, die Zukunft groß zu denken. Dem Zugang der Laßnitztal Entwicklungs GmbH, sich Flächen frühzeitig für Wirtschaftswachstum zu sichern, stellte er bestes Zeugnis aus.

„Mit ca. 400 Arbeitsstätten und über 1.500 Beschäftigten ist Groß St. Florian was die Kommunalsteuereinnahmen anbelangt gut aufgestellt“, dankte Posch den anwesenden Wirtschaftstreibenden für ihr starkes Standortbekenntnis.
Fließen werden die Einnahmen in den kommenden Jahren in eine neue Ortsdurchfahrt samt Radwegekonzept, in leistbares Wohnen, in den Hochwasserschutz, in die geplante, notwendige Turnsaal-Sanierung der Mittelschule, in die Sportplatzanlage und in den Rüsthauszubau in Unterbergla, um nur einiges zu nennen.
Genutzt wurde der Rahmen auch, um Ehrungen für besonderes Engagement zu vergeben. Mit dem Ehrenzeichen ausgezeichnet wurden Kapellmeister Gerald Oswald und ABI a. D. Anton Primus (FF Kraubath). •