Landeshauptmann und FPÖ-Landesparteiobmann Mario Kunasek, Klubobmann und Landesparteisekretär Marco Triller, der Spitzenkandidat für die Landwirtschaftskammerwahl Albert Royer sowie der Grazer Bürgermeisterkandidat René Apfelknab gaben einen Ausblick auf das politische Jahr 2026.
LH Mario Kunasek eröffnete mit einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2025, das aus Sicht der steirischen Freiheitlichen ein erfolgreiches Jahr gewesen
sei, mit deutlichen Zugewinnen und starken Ergebnissen bei der Wirtschaftskammer- und Gemeinderatswahl sowie einer konsequenten Arbeit im Sinne
der Steirer im Rahmen der Landesregierung. Zugleich betonte Kunasek, dass man auch 2026 den eingeschlagenen Reformweg konsequent fortsetzen werde: „Wir bleiben, wer wir sind – mit dem Ohr bei den Menschen und tun dabei das, was wir vorher versprochen haben und im gemeinsamen Regierungsprogramm mit der Steirischen Volkspartei festgeschrieben haben. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf allen Ebenen sind wir zuversichtlich, die Steiermark auch im kommenden Jahr, positiv voranzubringen.“
KO und Landesparteisekretär Marco Triller hob in seinen Ausführungen die bisherige Regierungsarbeit hervor und unterstrich die gute Zusammenarbeit – sowohl innerhalb der Regierungsfraktionen als auch im Landtag. Organisatorisch konzentriert sich die Landespartei auf zwei zentrale Wahlgänge:
die Landwirtschaftskammerwahl am 25. Jänner sowie die Grazer Gemeinderatswahl. Spitzenkandidat für die Landwirtschaftskammerwahl, NRAbg. Albert Royer, setzte inhaltlich seinen Schwerpunkt auf die Anliegen der heimischen Landwirte und übte dabei scharfe Kritik am Mercosur-Abkommen. „Für die heimische Landwirtschaft ist Mercosur eine Katastrophe. In Verbindung mit der Blockade der Bundes-ÖVP, eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung auf allen Ebenen sicherzustellen, laufen wir Gefahr, vor allem unsere Nebenerwerbsbetriebe in der Rinderhaltung zu verlieren“, warnte Royer.
Zudem sprach sich Royer für eine dringende Reform der Landwirtschaftskammer aus. „Üppige, intransparente Auszahlungen an ehemalige Spitzenfunktionäre der Kammer, eine miserable Wahlbeteiligung und der Frust vieler Landwirte zeigen, dass auch die Landwirtschaftskammer großen Reformbedarf hat. Deshalb ist es wichtig, dass wir Freiheitlichen als starke Kraft nach dem Wahltag in die Kammer einziehen“, erklärte Royer. •