Erneut räumten die Edelbrenner der Region bei der Landesprämierung kräftig ab. Über einen Doppelsieg konnten Renate und Josef Kolar aus Großklein ebenso jubeln wie Barbara Hainzl-Jauk aus Frauental.
Sie überstrahlen die Edelbrand-Landesprämierung 2026 der Landwirtschaftskammer: Ein Dreifachlandessieger und zwei Doppellandessieger! Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs, denn die Fachjury kürte weitere 17 Single-Landessieger und vergoldete viele weitere Einreichungen.
Der grandiose Dreifachlandessieger Günter Peer aus Leitring brilliert mit seinen Spezialitäten-Bränden – Quittenbrand, Himbeerbrand und Vogelbeerbrand. Dicht gefolgt von zwei hervorragenden Doppellandessiegern: Barbara Hainzl-Jauk aus Frauental (Schilchertresterbrand, Schilcherlikör) und Renate und Josef Kolar aus Großklein (Pfirsichbrand und Zwetschkenbrand im Eichenfass).



Ein Doppelsieg für Kolar, ein Single-Sieg für die Brennerei Glirsch und sieben Mal Gold für Stoff.
Vollendung in Geschmack und Geruch, Fruchtigkeit, Typizität, Fehlerfreiheit, ein entsprechendes Mundgefühl und perfekte Harmonie sind die alles entscheidenden Kriterien, nach denen die 22-köpfige Fachjury die eingereichten Edelbrände bei einer zweitägigen Blindverkostung testete und beurteilte. Bewertet wurde im 20-Punkte- Schema, wobei zumindest 16 von 20 möglichen Punkten erreicht werden mussten, um überhaupt eine Prämierung zu erhalten.
Nur die allerbesten Produkte zogen ins Finale
ein, wo im Knock-out-Verfahren die Sieger ermittelt wurden.
Neben Doppelsiegern aus der Region – Renate und Josef Kolar aus Großklein sowie Barbara Hainzl-Jauk aus Frauental, konnten sich viele weitere über einen Single-Landessieg – darunter das Weingut Glirsch aus Eibiswald – freuen.
Gleich sieben Mal mit Gold geadelt wurde zudem die Brennerei Stoff aus Fresing/Kitzeck.
„Die Edelbrand-Herstellung ist für viele steirische Obstbauern ein wachsendes Standbein, teilweise ist sie sogar schon zur Haupteinnahmequelle geworden. Viele Obstbaubetriebe können dadurch weitergeführt werden“, sagt Herbert Muster, Leiter des Obstbaureferats in der Landwirtschaftskammer. Dies zeigt sich auch im großen Run auf die Landesprämierung: Im heurigen Jahr haben 108 Obstveredelungsbetriebe 511 Proben eingereicht. •