Landwirtschaftskammerwahl

 

Mann muss sich fragen, was macht eine Wahl für einen Sinn mit einer Wahlbeteiligung von 30 Prozent. Noch schlimmer, die Wahlbeteiligung in der erzschwarzen Gemeinde Leutschach: Wahlbeteiligung 16,4 Prozent.

Die Leutschacher Bauern gehen nicht mehr zur Wahl, weil sie vom Bauernbund nicht mehr vertreten werden. Wenn der Steirische Bauernbund-Präsident noch vor der Wahl meint, er werde gegen den Mercosur-Vertrag ankämpfen, obwohl unser Herr Minister schon unterschrieben hat, dann braucht man sich nicht wundern, dass die Bauern ang’fressen sind.

Zudem gabs in Leutschach bei der Wahl viel Diskussion. Der Grund: Der Bauernbund bezahlt jedem Wahlbeisitzer 3,27 Euro in der Stunde. Die übliche Entschädigung liegt bei 11 Euro in der Stunde.

Das ist aus meiner Sicht eine Sklaventreiberei und eine unmenschliche Vorgangsweise gegenüber den Mitgliedern.
Aber Wahlen wird es weiterhin geben, solange der Präsident 20.000 Euro im Monat kassiert.

Liebe Grüße aus dem schönen Rebenland

Hubert Gaube
Gemeinderat in Leutschach