RegioMobil1

Die Einstellung von RegioMobil hat für viele Menschen in verschiedenen Lebenssituationen extreme Probleme zur Folge.
Für mich bedeutet es, dass ich Arztbesuche oder Vorsorgeuntersuchungen nur mehr sehr reduziert wahrnehmen kann, und auch die Versorgung der Grundbedürfnisse ist nur noch eingeschränkt möglich. Soziale Kontakte oder der Besuch von kulturellen Veranstaltungen sind gar nicht mehr möglich. Dank moderater Fahrtkosten bei RegioMobil konnte ich ein selbstbestimmtes und verantwortungsbewusstes Leben führen, so, wie es für alle Menschen in Städten, von der öffentlichen Hand gefördert, möglich ist.

Nun jedoch kostet mich eine Fahrt mit dem Taxi, dem einzigen zur Verfügung stehenden Transportmittel (sofern überhaupt verfügbar wegen Schulfahrten) zu meiner Hausärztin oder zum nächsten Bahnhof oder der nächsten Einkaufsmöglichkeit hin und wieder nach Hause sage und schreibe 90 Euro!
Wieso wird man als österreichische Bürgerin mit einer Mindestpension (für die man in einem prekären Job hart gearbeitet hat) so gravierend diskriminiert, nur weil man auf dem Land lebt und klimaschonend ein Leben lang auf ein Auto verzichtet hat?

Man wäre schon glücklich, wenn man ein Sammeltaxi nutzen könnte, aber sogar dafür ist weder Wille noch Geld vorhanden. Für Prestigeprojekte jedoch haben die schwarz-blaue Landesregierung und die Gemeinden noch immer genügend Geld.

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