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Sulmtalerin greift nach dem Steirer-Award

Der Kampf gegen das Vergessen ist Manuela Künstners Lebensaufgabe. Ihr unermüdlicher Einsatz für an Demenz erkrankte Personen und deren Angehörige brachte der St. Martinerin nun die Nominierung zum Steirer-Award in der Kategorie „Lokalheldin“ ein. Voten erwünscht!

Manuelas Künstners Einsatz für andere ist beispielgebend. Mit viel persönlichem Engagement baute
sie die Demenzservicestelle in Deutschlandsberg und Leibnitz auf und stand dieser zehn Jahre lang vor. „Aktuell leite ich die im November neu eröffnete Demenzservicestelle in Leoben“, erzählt die begeisterte St. Martinerin, die sich mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung im Bereich Soziales auch in den Vorstand der Steirischen Frauenbewegung – Ortsgruppe St. Martin – einbringt.
Neben ihrer beruflichen Tätigkeit gründete die Diplomierte Sozialbetreuerin den Verein „Mitten im Leben“. „Dieser Verein schafft eine Plattform für Sozialarbeit in der Altenbetreuung. Wir vernetzen Menschen, die Hilfe oder Gesellschaft benötigen, mit jenen, die dies anbieten wollen. Damit sollen alte Menschen, die zuhause leben, ebenso unterstützt werden wie pflegende Angehörige“, führt Künstner aus.
In der Nominierung zur „Lokalheldin“ spiegelt sich für die Sulmtalerin eine Wertschätzung ihrer Tätigkeit wider. Für Manuela Künstner kann auf www.diesteirerin.at/events bis 30. Juni 2020 gevotet werden. „Ich freue mich über jede Stimme. Demenz und Einsamkeit im Alter brauchen unsere Aufmerksamkeit“, ruft Künstner zur Stimmabgabe auf. • Foto: © Fineart Photos by Andrea Schober