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Lang: „Erst Menschen, dann Zahlen“

Die Corona-Krise hat auch die steirische Wirtschaft hart getroffen. Das Land Steiermark greift daher betroffenen Unternehmen mit einem Hilfspaket im Ausmaß von 53 Millionen Euro unter die Arme.

Auf Landesebene ist man sich der kritischen Wirtschaftslage bewusst. Um Unternehmen zu stärken, wurde ein Hilfspaket geschnürt. Konkret wird das Land die Zinsen der Überbrückungsfinanzierungen des Bundes für Unternehmen aus Wirtschaft und Tourismus übernehmen.
Außerdem wird ein Härtefonds für besonders betroffene Branchen den Fonds des Bundes ergänzen und die Förderung von Telearbeitsplätzen wird stark ausgebaut.

„Wir lassen keinen Steirer im Regen stehen!“
„Wir helfen der steirischen Wirtschaft mit einem großen Maßnahmenpaket in drei Phasen. In einem zweiten Paket wollen wir, gemeinsam mit dem AMS, auch den steirischen Arbeitnehmern, die ihren Job durch diese Krise verloren haben, helfen. Unter dem Motto ,Erst die Menschen, dann die Zahlen‘ wollen wir keinen Steirer im Regen stehen lassen“, sagt Landeshauptmann-Stv. Anton Lang.

Steirer nehmen Maßnahmen ernst
Neben den Hilfsmaßnahmen steht für Lang das gemeinsame Durchhalten im Kampf gegen die Corona-Krise an erster Stelle. „Die Steirer halten sich großartig an die vorgegebenen Maßnahmen, dennoch müssen wir weiter gemeinsam gegen die Ausbreitung des Virus kämpfen und die Vorgaben konsequent einhalten“, sagt der steirische SPÖ-Chef, der sich vor allem bei jenen bedankt, die unser System derzeit aufrechterhalten: „Egal ob im Krankenhaus, im Pflegebereich, in den Supermärkten, in den Apotheken oder auch im öffentlichen Verkehr. Tausende Steirer leisten Außergewöhnliches. Dafür gebührt ihnen mein Dank“, so der Landeshauptmann-Stellvertreter.

Steirischer Zusammenhalt
Besonders erfreulich ist für Lang der steirische Zusammenhalt, der in dieser schweren Zeit in beispielgebender Weise gelebt wird. „Die Welle der Solidarität, die derzeit durch Österreich und auch durch die Steiermark geht, berührt mich tief. Viele sind sich nicht zu schade, um für jene, die der Risikogruppe angehören, Besorgungen zu erledigen oder anderweitig zu helfen. Dadurch bleiben wir alle auch in der Krise
eng miteinander verbunden.“ •